Fasnacht Süssigkeiten – von Marzipan Berliner bis zum Karamell Churros

Endlich hat die Karnevalszeit begonnen. Der Februar mochte ich nie besonders. Es ist zu nass, zu grau und zu dunkel, aber die Farben des Fasnacht erinnern mich daran, dass der Frühling nahe ist. Als ich ein Kind war, trugen wir alle farbenfrohe Kostüme und Masken und jubelten laut. Meine Mutter nähte meine Kostüme, sie war sehr gut darin. Ich war entweder Clown, Prinzessin, Schmetterling oder, mein Liebling, der Himmel. Wir beneideten immer die anderen um ihre Kostüme: Obwohl es alles die gleichen alten Sachen waren, schauten wir wer mehr Glanz oder, wer das schönere Kleid hat. So schöne Erinnerungen. Natürlich gab es immer einen Partytisch mit vielen verschiedenen Desserts – denn es gibt kein Fest ohne Süssigkeiten – und wir haben immer dafür gesorgt, dass keine Reste übrigblieben.

Ich assoziiere den Fasnacht immer noch mit Süssigkeiten, wie Churros oder Berliner mit einer schönen Schicht Puderzucker darauf, die deine Finger klebrig macht. Ich musste nicht lange darüber nachdenken, was ich für Schmutzige Donnerstag backen sollte. Laut der Überlieferung ist Schmutzige Donnerstag der letzte Donnerstag vor der Fastenzeit. Traditionell ist es ein Tag, der dem Essen gewidmet ist. Warum also nicht das Beste daraus machen? Zuerst habe ich eine schöne Portion Churros zubereitet, doch dem nicht genug, denn mit Karamell-Frischkäsefüllung schmeckt alles besser und Churros auch. Waren die gut, genauso wie ich es mir vorgestellt hatte, sogar noch besser.

Ich habe in einem anderen Beitrag erwähnt, dass wir sonntags etwas backen, wenn wir kein spezielles Programm haben. Am letzten Sonntag, noch im Geiste des Fasnachts, habe ich den erstaunlichsten, saftigsten Berliner gebacken, den ich mir vorstellen kann. Das Originalrezept kommt von meiner Großmutter, ich nenne es Mamas Berliner. Ich habe es ein wenig verändert und auch einen Spritzer Disaronno-Likör hinzugefügt und ihn mit Marzipancreme aufgefüllt. Keine Worte können den erstaunlichen Mandelgeschmack beschreiben. Ich habe fast alle Berliner gegessen und jetzt sollte ich auch fasten … Ich sollte, aber ich werde es nicht tun.

 

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